Let’s talk about …
der Podcast zum Programm
Hintergründe, Anekdoten und Besonderheiten zum aktuellen Programm, erzählt von denen, die es am besten wissen: Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen. Also – „Let’s talk about…“



Silent Disco Walking Tours
Es ist ein liebgewordenes Ritual, das längst fester Bestandteil des Festivals ist: Angeführt vom spirituellen Spaßvogel Guru Dudu aus Melbourne erobern Gruppen lautloser Tänzer*innen tanzend und groovend die Stadt.
Pixel – Compagnie Käfig
Mourad Merzouki bringt mit der Kompanie Käfig die legendäre Produktion „Pixel“ zurück zum Düsseldorf Festival, die seit ihrer Uraufführung 2014 auf der ganzen Welt begeistert.

Liebesgrüße aus Italien
Wolfram Goertz ist der Chronist des Düsseldorfer Musiklebens und beim Festival längst eine Institution. Wenn der Musikredakteur der Rheinischen Post auf die Kanzel der Neanderkirche steigt, darf man gespannt sein.
Verdi Requiem – Andreaschor
War es bloß ein produktives Missverständnis oder doch boshafte Stichelei, als Zeitgenossen Giuseppe Verdis „Requiem“ als seine in Wahrheit „beste Oper“ bezeichneten?


Rising – Lyyra
Das Ensemble Lyyra ist ein brandneues US-amerikanisches Frauen-Vokalensemble, das von der in Düsseldorf heiß geliebten Formation VOCES8 gefördert wird.
Accordeon Fighter – Yegor Zabelov
Der belarussische Akkordeonist Yegor Zabelov gilt als Ausnahmetalent des modernen Akkordeonspiels. Immer auf der Suche nach den Möglichkeiten seines Instruments, überrascht er seine Hörer*innen mit Kaskaden überwältigender Klangströme, die zwischen Experiment, Avantgarde, Minimalismus, Jazz, Ambient, Post-Rave und Neoklassizismus oszillieren und in keine Schublade passen.


Odyssey – Nubya Garcia
Nubya Garcia ist Teil der eng verwobenen Londoner Jazz-Szene, die seit den späten 2010er-Jahren internationale mediale Aufmerksamkeit erfährt. Wie selbstverständlich kombiniert sie den Jazz mit Elementen der Weltmusik, Klassik, tanzbaren und clubtauglichen Beats zu einem komplett eigenen Sound.
Nordic Masters
Neue nordische Musik präsentiert das Trio Rydvall Mjelva Carr. Das Ensemble vereint drei herausragende Persönlichkeiten der skandinavischen Musikszene: Erik Rydvall an der Nyckelharpa, Olav Luksengård Mjelva an der Hardangerfiedel und Ale Carr an der Zither.


Nancelot
Mit einer bislang ungehörten Besetzung bricht die Formation Nancelot um die Schweizer Jazzflötistin Nancy Meier zu neuen Ufern auf und eröffnet dem Jazz neue Perspektiven: Vier Querflöten und ein Schlagzeug schaffen Klanglabyrinthe ohne die Erdung durch ein Bass- oder Tasteninstrument.
In The Brain – Hofesh Shechter (Shechter II)
Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem vom Festival koproduzierten fulminanten Nachwuchs-Ensemble Shechter II, das im Zwei-Jahres-Rhythmus seit 2018 für euphorische Begeisterung sorgt. Shechters Choreografien reißen mit durch elementare Körperlichkeit und hohe Musikalität.


DIE FRAGE – Petra Bosch & Thomas Klein
Die Geschichte des Düsseldorfer Duos DIE FRAGE reicht 20 Jahre zurück zum Elektronik-Folkprojekt Fauna, das sich durch melancholischen Sound und Lyrics auszeichnete, die zwischenmenschliche Schieflagen und Abgründe ausloteten. Nach längerer Pause standen die beiden 2023 wieder auf der Bühne und präsentierten reduzierte Versionen von Bach bis Bauhaus.
The Third Space – Jarry Singla & Pratik Shrivastav
Der deutsch-indische Jazz-Pianist Jarry Singla hat mit dem indischen Sarod-Virtuosen Pratik Shrivastav einen kongenialen Partner gefunden, um eine universelle musikalische Sprache zu entwickeln. Die Geschichte dieser Zusammenarbeit begann in Mumbai, wo Jarry Singla sich auf die Suche nach einem „third space“ begab – einem dritten Raum jenseits musikalischer Traditionen und vielbeschrittener „Fusion-Pfade“.


In Praise of Shadows – Below Zero
Die junge schwedische Zirkuskompanie Below Zero feiert ihr Deutschlanddebüt beim Düsseldorf Festival mit ihrer Show „In Praise of Shadows“, die den Schatten in uns und um uns herum folgt. Im internationalen Vergleich mit den australischen und französischen Kompanien präsentiert Below Zero auf exemplarische Weise einen unverwechselbaren skandinavischen Stil, der die ungezähmte, raue und zugleich poetische Schönheit des Nordens beschwört.
Holy Presence – 10 Celli
Der US-amerikanische Komponist Julius Eastman war ein radikaler Vertreter des Post-Minimalismus. Sein furioses Werk wäre nach einem dramatischen Absturz ins Elend und seinem frühen Tod fast ganz vergessen worden. 10 Celli um Jakob Nierenz stellen nun Eastmans monumentales Werk „The Holy Presence of Joan d’Arc“ ins Zentrum ihres Konzerts


Baum – Maria de Alvear
Eine lebendige Reflexion über Transformation, Ritual und Klangpoesie ist bei der Wiederaufführung der Performance „Baum“ in der Originalbesetzung zu erleben. Die spanisch-deutsche Komponistin Maria de Alvear schuf sie in Zusammenarbeit mit dem Percussion-Ensemble Drums of Chaos und der Sängerin Cora Schmeiser vor 25 Jahren.
Vom Himmel zur Seine – ars cantandi
Chöre und Orgelmusik aus Paris präsentieren der Kammerchor ars cantandi unter der Leitung von Markus Belmann und die in Paris lebende Organistin Sarah Kim. Der Kantor der Maxkirche hat ein exquisites, selten zu hörendes Programm zusammengestellt, bei dem sich subtile Chorsätze mit majestätischen Orgelklängen abwechseln.


Petite Messe solennelle – Chor und Orchester der Neanderkirche
Gioachino Rossini war der König der komischen Oper, zog sich aber auf dem Höhepunkt seines Ruhms zurück und widmete sich fortan der Kochkunst. 34 Jahre nach seinem Verstummen machte er eine Ausnahme mit der „Petite Messe Solennelle“, die ungewöhnlich besetzt mit zwei Klavieren und Harmonium als Meisterwerk gilt.
1001 Nacht – Live!
„1001 Nacht“ hat eine über tausendjährige Erfolgsgeschichte. Es ist globale Popkultur, immer wieder neu interpretiert. Die mutige Schahrasad gilt als Erfinderin des Cliffhangers: an der spannendsten Stelle unterbricht sie stets ihre Geschichte und stoppt so die Gewalt des tyrannischen Herrschers.


Dialddar – Oum
Mit ihrem neuen Album „Dialddar“ beweist die marokkanische Sängerin Oum einmal mehr ihre musikalische Klasse und enorme Bandbreite. Oum setzt damit ihre Suche nach einer universellen Musik fort, verwurzelt in der Tradition und doch visionär. Auf der Bühne wird sie von einem multinationalen, überwiegend weiblichen Ensemble begleitet
Tage aus Glas – Theaterkollektiv Pièrre.Vers
Das Theaterkollektiv Pièrre.Vers macht Theater auf den Spuren der Stadtgeschichte, wie etwa mit dem Zyklus „Historification“ über NS-Verbrechen in Düsseldorf. Nun steht die Adaption von Dorothee Krings‘ Roman „Tage aus Glas“ an, der vom Streik in der Gerresheimer Glashütte im Jahr 1901 erzählt.


Delay the Sadness – Sharon Eyal Dance
Sharon Eyal zählt zur absoluten Oberliga der Choreograf*innen unserer Zeit; wie Hofesh Shechter entstammt sie der legendären Batsheva Dance Company. 2025 triumphierte sie beim Düsseldorf Festival mit ihrer Erfolgsproduktion „Soul Chain“ für tanzmainz. Nun kommt sie mit ihrer aktuellen herausragenden Produktion „Delay the Sadness“ für ihre eigene Kompanie S-E-D (Sharon Eyal Dance)
Verklärte Nacht – Ensemble Reflektor
Arnold Schönbergs ergreifendes Streichsextett „Verklärte Nacht“ entstand 1899, auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert und markiert einen Gipfelpunkt spätromantischer Musik. Zugleich gilt das hoch emotionale Werk als letzter Abgesang einer Epoche.


Eternity – Circa
Die Kompanie Circa gehört zu den Vorreitern des australischen zeitgenössischen Zirkus und gilt als weltweit führend. Seit mehr als 15 Jahren ist das Ensemble unter der Leitung von Yaron Lifschitz dem Düsseldorf Festival eng verbunden, das einige seiner wichtigsten Arbeiten koproduziert hat.
Ten Thousand Hours – Gravity & Other Myths
Auch die zweite führende zeitgenössische Zirkuskompanie der Welt kommt aus Australien und war bereits mehrfach zu Gast beim Festival: Gravity & Other Myths, kurz GOM, trägt ihr Motto im Titel und kommt mit jeder neuen Produktion dem Traum von der Aufhebung der Schwerkraft wieder ein Stück näher.


Mystische Klangekstasen
Fünf Jahre hat die umfassende Sanierung der Johanneskirche im Herzen der Stadt gedauert. Die Arbeiten zur Revitalisierung des Gotteshauses, das ein offener Ort der Begegnung, der Kunst und Kultur ist, sind nahezu abgeschlossen.
The Match – Johanna Borchert & Miles Perkin
Die in Kopenhagen lebende Pianistin Johanna Borchert und der in Berlin lebende Kontrabassist Miles Perkin bilden ein Duo, das sich unter dem Motto „The Match“ auf Augenhöhe in einem spannungsreichen Dialog begegnet. Denn das Wort „Match“ hat viele Bedeutungen, die zwischen Verbundenheit, Wettbewerb und Konflikt oszillieren.


Mehdi Nassouli & Marmoucha Orchestra
Stammgäste des Festivals erinnern sich an die hypnotische Livemusik der Show „Faith“ im letzten Jahr, für die der marokkanische Komponist und Meister der Guembri-Laute Mehdi Nassouli zuständig war. Nun kehrt er zum Abschluss des Festivals zurück mit dem Programm „Sonic Bridges“ und dem 13-köpfigen Marmoucha Orchestra










